Brugada-Syndrom (BS)

Über das Brugada-Syndrom wurde in ausführlicher Form erstmals 1992 berichtet. Es liegt eine Störung der elektrischen Funktion des Herzens vor, die mit einer erhöhten Neigung zu Herzrhythmusstörungen einhergeht.  Die auftretenden Arrhythmien sind nicht spezifisch für die Erkrankung. Erkennbar wird die Erkrankung anhand von charakteristischen EKG-Veränderungen, die dann auch zur Diagnosestellung führen sollten.

 

Wir bei anderen Arrhythmiesyndromen gibt es auch beim Brugada-Syndrom viele Patienten, die nur die EKG-Veränderungen und keinerlei anderweitige Beschwerden haben. Betroffene, bei den Rhythmusstörungen bereits aufgetreten sind, gilt es wirksam zu behandeln. Patienten, bei denen das Risiko für lebensbedrohliche Rhythmusstörungen erhöht ist, müssen identifiziert und durch entsprechende Behandlungsmaßnahmen geschützt werden. Das Vorgehen muss im Einzelfall sorgfältig abgewogen werden.

 

Auf diesen Seiten haben wir Informationen zum Thema Brugada-Syndrom zusammengestellt, die weiterhelfen sollen. Bitte beachten Sie: schriftliche Information ersetzt nicht das ausführliche Gespräch mit dem Arzt!


Kontakt: Prof. Dr. Wilhelm Haverkamp (w.haverkamp@rhythmologie-spreebogen.de)